Tagung: „Kontakt“ als Thema Digitaler Theologie

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„Kontakt“ als Thema Digitaler Theologie
Im Zuge der digitalen Transformationen verändert sich, wie Menschen sich vernetzen, wie sie privat und öffentlich kommunizieren, wie sie berufliche Kontakte aufnehmen, Freundschaften gestalten und auch wie sie ihre Beziehungen finden. Dieser Wandel hat durch die Kontaktbeschränkungen der Coronazeit weiter an Fahrt gewonnen. Dafür hat ein zunächst technisch-elektronischer Begriff ein besonderes Erschließungspotenzial: Der Kontakt. Gerade in der Coronapandemie hat dieser Begriff durch „Kontaktbeschränkungen“ und „Kontaktverfolgungen“ eine neue öffentliche Prominenz gewonnen. Es hat sich verändert wie Menschen Kontakt zueinander, zu Institutionen und zu Themen bekommen, haben und unterhalten. Diese Veränderungen betreffen neben anderen gesellschaftlichen Institutionen und Verbänden auch die evangelische Kirche: Die Transformation verändert individuelle religiöse Praktiken genauso wie die kirchlichen Handlungsfelder Seelsorge, Unterricht, Gottesdienst, Predigt, Kirchenleitungshandeln und Diakonie. Wie entstehen und bestehen Kontakte in diesen Bereichen? Welche Rolle spielen dabei digitale Technologien? Und: Was bedeutet Kontakt theologisch – nämlich dogmatisch, kirchentheoretisch, sozialethisch, diakoniewissenschaftlich? Welche theologische Bedeutung haben sich wandelnde Kontakte? Darum wird es bei der Erlanger Tagung zum „Kontakt“ als Thema Digitaler Theologie gehen.

Veranstaltungsort:
Kleiner Hörsaal der FAU
Bismarckstraße 1a, 91054 Erlangen

Organisation:
PD Dr. Frederike van Oorschot (FEST)
Prof. Dr. Florian Höhne (FAU)

In Kooperation mit FEST.

Hier finden Sie das Programm